Das 10 Jahres Zinshaus

Hierbei handelt es sich um den Erwerb von Anteilen an einem sanierten, vermieteten und verwalteten Zinshaus. Sie erwerben ideelles Miteigentum an der Immobilie und nicht eine konkrete Wohnung. Ihr Anteilseigentum wird im Grundbuch eingetragen und Sie erhalten laufende Mietauszahlungen.
Am Ende der definierten Laufzeit werden die Anteile zu einem fixierten Mindestpreis wieder verkauft. Sämtliche notwendige Verträge hierfür, werden bereits bei der Investition mitunterschrieben.

Der wichtigste Unterschied zu anderen direkten Immobilieninvestments ist die auf 10 Jahre beschränkte Laufzeit.

 
Sie wissen bereits beim Ankauf der Immobilie den zukünftigen Verkaufszeitpunkt, Verkaufserlös und den fixierten Mindesterlös.

  • Temporäre Kapitalbindung: Die Investition ist auf 10 Jahre begrenzt.
  • Regelmäßiges Zusatzeinkommen: Erzielen Sie laufend anteilige Mietauszahlungen während der Laufzeit, wobei es eine garantierte Mindestauszahlung durch die Hausverwaltung gibt.
  • Wertsteigerung: Bereits zum Ankaufszeitpunkt wird eine Wertsteigerung, durch den festgelegten Verkaufspreis, fixiert.
  • Kapitalsicherung: Sichern Sie sich langfristige Wertstabilität bzw. leichten bis mäßigen Wertzuwachs des grundbücherliches Eigentum.
  • Mit dem 10 Jahres Zinshausinvestment erzielen Sie Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.
  • Mitte des Jahres erhalten Sie von der Hausverwaltung Ihr anteiliges steuerliches Ergebnis, welches von Ihnen in Ihre Einkommensteuererklärung aufzunehmen ist. Hierfür sind im Vorfeld etwaige individuelle, mit der Immobilie im Zusammenhang stehende, Kosten (Reisekosten, Finanzierungszinsen, etc.) der Hausverwaltung für die Ergebnisberechnung bekannt zu geben.
  • Der Mehrerlös aus dem Verkauf ist mit 30% Immobilienertragsteuer zu versteuern (§ 30a Abs.1 EStG).
    • Hier besteht auch die Option auf Regelbesteuerung, sprich gem. dem Einkommensteuertarif (§ 30a Abs. 2 EStG 1988).

TIPP
Veranlagungsfreibetrag gem. § 41 Abs 1 EStG: Lohnsteuerpflichte Personen müssen nur dann eine Einkommensteuererklärung erstellen, wenn die nicht lohnsteuerpflichtigen Einkünfte einen Betrag von € 730 übersteigen oder eine sonstige Bedingung vorliegt. Daraus folgt, dass Einkünfte bis € 730 pro Veranlagungsjahr steuerfrei sind.

Die Angaben gelten für natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich.

  • Fixe Laufzeit – fixer Mindesterlös: Aufgrund der fixen Laufzeit wissen Sie bereits beim Kauf, wann das Zinshaus verkauft wird und von welchem fixierten Mindesterlös Sie ausgehen können.
  • Keine Zusatzkosten: Für etwaige Reparaturen bzw. Instandsetzungen ist im Investitionskapital bereits ein Vorsorgedepot einkalkuliert. Dieses Depot wurde auf Basis eines Bauzustandsgutachtens kalkuliert und deckt alle vorhersehbaren Reparaturen während der Laufzeit ab.
  • Kein Risiko: Am Ende der Laufzeit wird die Immobilie am Markt angeboten. Findet sich ein Käufer, welcher für die Immobilie mehr als den Mindestpreis bezahlt, wird an diesen verkauft, sonst wird die Option mit dem fixierten Mindesterlös gezogen.
  • All-in-One-Service: Sie haben keine Arbeit mit der Immobilie, für sämtliche Belange ist, gemäß Vertrag, die Hausverwaltung zuständig.
  • Mietenpool: Auch bei Leerstand einzelner Wohnungen haben Sie dennoch Anspruch auf die anteiligen Einnahmen am gesamten Objekt.
  • Lage, Lage, Lage (nur bei einem Ausfall der Vermietungsgarantie bzw. des Rückkaufs relevant): Die Lage des Zinshauses ist für eine erfolgreiche Vermietung essentiell. Daher sollten Sie bei Ihrer Wahl darauf achten, dass es sich um ein Zuzugsgebiet bzw. um eine beliebte Wohngegend handelt. Ebenfalls wichtig sind eine gute öffentliche Verkehrsanbindung, sowie Nahversorger, Bildungseinrichtungen, Ärzte etc. in der Nähe.
  • Wohnungsgrößen & Grundrisse im Hinblick auf Vermietbarkeit (nur bei einem Ausfall der Vermietungsgarantie bzw. des Rückkaufs relevant): Achten Sie darauf, dass Konzept und Wohnungsgrößen stimmig sind, im Hinblick auf die Unterscheidung der Mietertypen zwischen Singles, Paaren und Familien. Jede Gruppe hat unterschiedliche Ansprüche bzw. Bedürfnisse. Achten Sie dabei immer auch auf die Grundrisse der einzelnen Wohnungen (Vermeidung großer Gangflächen, etc.).
  • Keine, da sämtliche Kosten in den Kalkulationen des Anbieters bereits enthalten sind.
  • Ggf. Finanzierungsnebenkosten:
    • Bearbeitungsgebühr: bis zu 3% des Kreditbetrages